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Tschüss Asphalt / Por una nacional sin asfaltar

Balafon, DundunDank Fabrice und seiner Familie haben wir eine ganze Woche im spannenden Bobo-Dioulasso verbracht und gleich viel über Kultur, Musik und Sprache gelernt. Fabrice ist Franzose, lebt aber seit 15 Jahren in Afrika, ist mit einer Frau aus Burkina Faso verheiratet, mit der er 2 super neugierige Kinder hat und seine Mutter, bereits Retnerin, wohnt auch bei ihnen. Vor 10 Jahren hat er ein kleines Atelier traditionell afrikanischer Holzinstrumente gegründet, in dessen angenehmes Arbeitsklima wir 2 Tage, während wir deren Webpage ins Deutsche übersetzt und die spanische Übersetzung verbessert haben (www.baragnouma.com), reinschnuppern konnten. Sonntags wurde dann nicht gearbeitet, sondern im “Kabarett” Musik gespielt, getanzt und frisch gebräutes Hirsebier aus Kürbissen getrunken (siehe Fotos für die Herstellung vom Korn bis zum Endprodukt).

In Bobo-Dioulasso war also alles super, die Leuteweiterhin extrem höflich und der Markt voller Mangos und anderer Leckereien. Auf unserer weiteren Reise Richtung Süden im “Pays Lobi” änderte sich dann vor allem eines: der Zugang zu Produkten. Die Leute sind weiterhin sehr freundlich, fast schüchtern im Vergleich zum Senegal, leben jedoch ein viel härteres Leben. Aber wir werden nur sehr sehr selten nach Geld, Geschenken oder Essen gefragt, was uns sehr beeindruckt. Das Zelten ist sehr entspannt und die Einwohner bieten uns immer Wasser an.

Die Strassenverhältnisse hier haben sich nach dem Senegal auch stark geändert: es gibt keine Autobahnen oder dergleichen, und nationale Schnellstrassen gibt es in zwei Versionen: asphaltiert und nicht asphaltiert. Auf unserer Strecke von durch das “Lobiland” mussten wir fast 200 km auf dieser nichtasphaltierten Bundesstrasse zurücklege, momentan haben wir Asphalt, was sich aber in 150 km schon wieder ändern wird. Inmitten dieser Pistenstrasse sind wir neben Affen und Wildschweinen auch auf eine historische Besonderheit getroffen: die Ruinen von Loripeni sind eines der wenigen UNESCO-Weltkulturerbstücke des Landes und Schwarzfrikas. Hier trifft man nicht alles 50 km auf ein Museum, Schloss oder arkitektonisches Wunderwerk. Und auch in der Geschichte wird das schwraze Afrika gerne vergessen, weshalb wir euch gerne eine Frage stellen würden: Kennst du eine berühmte historische Persönlichkeit aus Schwarzafrika vor der Zeit der Unabhängigkeitskämpfen?

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En Bobo Dioulasso tuvimos la suerte de quedarnos con Fabrice y su familia, un francés medio burkinabés que lleva un taller de instrumentos tradicionales africanos (www.baragnouma.com, pagina ya traducida al espanhol y aleman…). Con ellos conocimos una cerveceria africana donde hacian cerveza de mijo, con musica en directo. Al hijo mayor, Matheo, parecia que le gustaba mas mi melodica que los balafones de su padre, pero pudimos llegar a un acuerdo; pasamos unos dias muy buenos jugando con los crios, charlando, con la abuela y disfrutando del ambiente del taller.

Salimos de la capital economica de Burkina hacia el Sur, cargados de comida y con unos pantalones nuevos. Asi fuimos entrando en el mundo de la amabilidad de Burkina, donde nunca falta nadie para desearnos buen viaje o para ofrecernos agua. Ayer dejamos la carretera nacional de tierra, pero lo curioso es que todavia tenemos ganas de mas pistas, del poco trafico, las nubes de polvo, los pueblos aislados y los monos por la carretera.

Tambien hace unos dias pudimos visitar las ruinas de Loropeni, patrimonio de la UNESCO, de una civilizacion del siglo XI, merece la pena conocer la historia de mama Africa… para acabar os queriamos dejar la pregunta de la semana, ¿sabrias nombrar algun personaje historico antiguo del Africa negra? El ganador recibira en primicia nuestra proxima entrada 24 horas antes de su publicacion.

Mälzen / Malteado Brauen / CoccionGährung / Fermentacion

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